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07. Sep 2021

Jubiläumsstafette: 12. Etappe: Oberhalb der Linth

 

Jubiläumstour: Oberhalb der Linth
Dienstag, 7. Sept. 2021
Leitung: Rosmarie Brozio
Die Jubiläumstour startete im schönen Café Müller in Näfels, wo für die ganze Gruppe Plätze reserviert waren. Der Aufstieg zum Panoramaweg führte über die Molliserbrücke nach Mollis mit Sicht auf den Fronalpstock. Bald war der Weg auch als Kerenzerberg / Römerweg markiert. Dieser Weg war Teil der bedeutenden Zürichsee-Walensee Route, der seit römischer Zeit bestehenden Verbindung von Zürich nach Chur.
Den Bewohnern des Kerenzerbergs diente dieser Teil des Römerweges bis zum Bau der Kirche in Obstalden anfangs 14. Jh auch als Kirchweg. Die Aussicht auf die Linth war hier oben einmalig schön und wurde dem Tournamen «oberhalb der Linth» gerecht. Beim Chapellenstutz führte der Weg bald zur Abzweigung «Vor dem Wald» auf 672 m/üM. Wir trennten uns hier vom Kerenzerberg/Römerweg 820 und nahmen die ca. 200 Höhenmeter durch den Wald nach Britteren in Angriff. Eine grössere Wandergruppe aus dem Zugerland entschied sich für den «einfacheren» Weg. Oberhalb Filzbach war Mittagszeit angesagt. Auf der linken Seite präsentierten sich der Walensee, Amden, der Mattstock und Speer sowie die Churfirsten. Auf einer kleinen Aussichtsterrasse mit Panoramasicht gab’s das Gruppenfoto. Ebenfalls konnten wir die Seerenbachfälle mit 585 Meter und bekannt als der dritthöchste Wasserfall der Schweiz bewundern. Dank der jetzigen trockenen Sommertage schien zur Zeit der Wasserfall unbedeutend zu sein. Bald erreichten wir Obstalden und alle konnten den offerierten Jubiläumsdrink vom SAC Bachtel geniessen. Auch ein herzliches Dankeschön für das schöne «SAC Säckli». Um 15.24 ging’s vom Bahnhof Mühlehorn zurück via Rapperswil ins Zürcher Oberland oder direkt in die Region Zürich. Für die über 630 Höhenmeter und ca. 14 km benötigen wir 4.15 Std. Herzlichen Dank an Rosmarie für diese super organisierte Spätsommer Tour.

Tourenbericht: Urs Leisibach
Fotos: Franz Zellweger

 

 

28. Aug 2021

Jubiläumsstafette: 11. Etappe: Via Glaralpina ‘Brüggler’

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Wegen der Wettervorhersage war es ein schwieriger Entscheid über die Durchführung der Tour.
Trotz der schwierigen Verhältnisse auf der Tour und dem Missgeschick von Thomas, war der Tour Erfolg beschieden. Die Niederschläge waren zum Glück anfangs nur spärlich und erst im Schluss der Tour anhaltend. Die Anforderungen erwiesen sich im T4+ Bereich, einerseits durch schmierige Wege und dem anspruchsvollen Grat, was volle Konzentration der Teilnehmenden erforderte, welche die Schwierigkeiten aber mit Bravour meisterten. Die Kraxelstellen über den Grat sind anforderungs- und abwechslungsreich, mit luftigen Abschnitten.
Der Brüggler-Abschnitt der 'Via Glaralpina' wird als deren schwierigstes Teilstück angegeben.

Am Bahnhof Nieder-/Oberurnen nahmen wir den Weg durch den alten Dorfkern von Niederurnen zur Talstation der Morgenholzbahn, wo wir bald hochfahren konnten. Nach kurzer Besprechung ging es talaufwärts, leider passierte ein Missgeschick beim Queren des Baches, fiel doch ein Teilnehmer in den Bach, sodass er nach dem Umkleiden leider bereits wieder den Heimweg antrat. Während des steilen Aufstieges zur Wänifurggel regnete es teilweise leicht. Zum Glück heiterte es auf, sodass die blaue Route über den Brüggler in Angriff genommen werden konnte und trocken blieb es die nächsten Stunden. Vorerst war sehr vorsichtiges Gehen auf schmierigen Wegen abwärts angesagt, bis wir den steilen Einstieg in die Felsen erreichten, welcher Einigen Respekt einflösste. Nun galt es während einer Stunde den langen Grat mit etlichen An- und Abstiegen, sowie luftige Stellen zu überwinden. Beim Gipfelkreuz nahmen wir unseren Lunch ein und genossen den Blick hinunter, wenn sich der Nebel für einmal lichtete. Auch auf dem Abstieg war wieder Vorsicht geboten wegen der Nässe. Endlich gab es in der Alphütte in der Winteregg Kafi oder Tee und welch ein Wunder während einer halben Stunde schien die Sonne und wärmte uns. Mit der Älplerfamilie fanden wir ins Gespräch, der Hund strich uns bettelnd um die Beine. Den leichten Weg zum Gasthof Äschen führte uns durch das schöne Naturschutzgebiet des Boggenmoos, dann weiter hinab durch den Näfelserberg, auf der letzten halben Stunde begleitete uns anhaltender Regen. In der Beiz sassen wir dann im Trockenen und warteten bis der Rufbus eintraf und uns rechtzeitig zum Bahnhof Näfels-Mollis brachte.

Trotz der anspruchsvollen Bedingungen war eine tiefe Zufriedenheit aller Teilnehmenden spürbar.
TL: Kurt Hüppin, Fotos: div
Tourenbericht: Gabriela Niedermann

15. Aug 2021

 Jubiläumsstafette: 10. Etappe

Nachdem das Gletschertrekking im Frühsommer noch wegen zu viel Schnee verschoben werden musste, starteten wir Mitte August bei idealen Verhältnissen vom Fisetenpass, nachdem wir eine Stunde auf unsere Seilbahnfahrt gewartet hatten (Sonntag und schönes Wetter…). Gemütlich stiegen wir Richtung Gemsfairenjoch auf, bestaunten das Rund Loch, und genossen das schöne Wetter und Ambiente. Vom Gemsfairenjoch stiegen einige von uns noch auf zum Gemsfairenstock, wo wir die Aussicht auf den Tödi, die Claridenhütte und noch viel weiter genossen. Ebenso sahen wir, dass die Verhältnisse auf dem Claridenfirn noch sehr gut waren, der Gletscher war praktisch noch komplett eingeschneit. Die Vorfreute auf den nächsten Tag war entsprechend gross!

Wie erwartet war der Abstieg vom Joch zum Firn – trotz vorhandener blauer Markierung – mühselig und langsam. Einmal unten angekommen, ging es gemütlich weiter zur Claridenhütte, wo wir schon von Grigio erwartet wurden. Nach kurzem auspacken und frisch machen wurden wir mit einem exzellenten Apéro verwöhnt (welcher allerdings dazu führte, dass einige von uns das Nachtessen nicht mehr aufessen konnten, da der Bauch schon zu voll war). Wegen dem angesagten Niederschlag für den Montagnachmittag entschieden wir uns für einen frühen Start mit Morgenessen um 5 Uhr.

Umso ernüchternder war, dass wir alle bereits um 3 Uhr von einem starken Gewitter geweckt wurden. Um 5 Uhr war dieses zwar grösstenteils weitergezogen, aber es regnete noch immer. Also nochmals eine Stunde hinlegen («schlafen»). Auch um 6 Uhr regnete es noch, aber wir entschieden uns trotzdem, aufzustehen zum Frühstück. Tatsächlich besserte sich das Wetter nach 7 Uhr. An das Gletschertrekking war leider in der Zwischenzeit nicht mehr zu denken, das Zeitfenster reichte nicht mehr aus bis zum angesagten Niederschlag am Nachmittag (da waren sich immerhin mal alle Vorhersagen einig). So liefen wir um 8 Uhr gemütlich von der Claridenhütte los, zurück Richtung Fisetenpass, dieses Mal auf dem Normalweg. Das schöne Wetter mit blauem Himmel liess den Tourenleiter schon an seinem Entscheid zweifeln, nicht über den Gletscher zu gehen. «Zum Glück» waren wir aber schon eine Stunde später wieder im Nebel eingehüllt, der definitiv ungemütlich gewesen wäre auf dem Gletscher. Also doch richtig entschieden. Auf dem Wanderweg konnte man sich immerhin nicht verirren, auch wenn man keine 20 Meter weit mehr sah. Zurück beim Urnerboden blieb noch genügend Zeit für einen Kaffee, ein Cola, eine Glarnerstange oder einen Teller Pommes Frittes. Auf der Heimreise zeigte sich der angesagte starke Niederschlag und wir waren froh, ihn aus dem Zug beobachten zu können.
Bericht von: Lorenz Biberstein

10. Aug 2021
Jubiläumsstafette: 9. Etappe

Zu viert starten wir am 10. August (Wetterbedingt um 3 Tage verschoben) zu einer weiteren Jubiläumsstour der Sektion Bachtel.

Vom Talboden des Glarner Haupttals ins Oberseetal 1900m aufwärts, 1300m hinab wie gut werden wir dies meistern fragen wir uns, während unsere Blicke zu den Felsen des Auerenhorn hoch gehen. Beste Wetterbedingungen nach all dem vielen Regen endlich Sonne, aber noch nicht zu heiss.

Auf gutem Weg geht es ab Netstal Pt. 489 überraschend zügig hinauf, vorbei an der Bergstation der Werkseilbahn der Löntschwerke. Über viele Treppenstufen teils angenehm im noch kühlen Wald erreichen wir die schöne Alplandschaft der Auerenalp. Wir sind überrascht und staunen, dass über diesen steilen Weg die Auerenalp mit Vieh bestossen wird. Unterwegs ist eine Equipe am Weg ausbessern mussten doch letztes Jahr die Kühe mit dem Helikopter hoch geflogen werden da der Weg teilweise nicht begehbar war. Dabei erfahren wir auch, dass die Milch von der Auerenalp über eine Milchleitung nach Riedern hinab geleitet wird.

Ab Mittler Staffel 1704 ist der Weg weiss-blau markiert, er quert unter einer Felsnase ins Oberes Bützi. Ab hier geht es steil hinauf, der Weg macht keine Umwege, wir gewinnen schnell an Höhe und erreichen den Übergang zum Tor. Ab hier nimmt die Steilheit ab, wir staunen, nach 4½h stehen wir auf dem Wiggis 2281m. Prächtige Aussicht in die verschiedenen Täler und fantastischer Tiefblick hinab zum Ausgangspunkt belohnen uns.

Ein kurzer Abstieg führt uns zur Höchnase 2194, weiter auf dem mit Ketten gesicherten Felsband zur Rautifurggel hinüber und hinauf zum höchsten Punkt der Tour dem Rautispitz 2283m, den wir nach 5½h erreichen. Was für eine Freude und Erleichterung bei allen, 1900 Höhenmeter ohne grosse Probleme gemeistert zu haben.

Nach ausgiebiger Mittagsrast steigen wir zur Rautifurggel zurück, hinab durch das schöne Hochtal der Rautialp mit teils schönem Arvenwald, vorbei an den Rautihütten, der Grapplialp zum Berggasthaus am Obersee, wo wir den wohlverdienten Becher heben.

Später fahren wir mit dem Oberseetaxi Fischli nach Netstal zurück
Fazit: Lange, aber lohnende, aussichtsreiche Tour, steiler Aufstieg mit knieschonendem Abstieg. Mit Pausen total 9h unterwegs.

Bericht und Fotos von Paul Helbling

08. Aug 2021

Bald ist die Jubiläumsschrift da

Mit dem Bachtelianer Nr. 3/2021 wird im August an alle Mitglieder eine Jubiläumsschrift versendet. Das dünne Büchlein umfasst 60 Seiten im A4-Format, und es ist farbig bebildert. Fast zwei Jahre lang haben der Vorstand und einige Mitglieder der SAC-Sektion Bachtel an dieser „Jubischrift“ gearbeitet. Entstanden ist eine Zusammenstellung von Aktivitäten, Geschichtlichem und Wissenswertem. So dürfen die Gründungsgeschichte und die Claridenhütte ebenso wenig fehlen, wie attraktive Fotos aus der Bergwelt oder aktuelle Zahlen zur Sektion. Die Jubischrift ist ein Geschenk der Sektion Bachtel an ihre Mitglieder. Lass dich inspirieren!

24. Juli 2021

Jubiläumsstafette: 8. Etappe

Unser Anstieg zur Glärnisch-Hütte startete zuerst moderat ins Rossmatter Tal bevor es dann ab der Käsernalp steil zur Sache ging. Beim Berggasthaus Käsern angelangt, standen wir erstaunlicherweise vor geschlossenen Türen. So ging es ohne Zwischenstop weiter durch wunderbare Alpenwiesen mit Feuerlilien und vielen anderen Blumen, deren Namen man alle Mal gelernt aber leider wieder vergessen hat. Auf der Glärnischhütte angelangt, musste die grosse Auswahl an Früchtekuchen durchgetestet werden. Der Freitag zeigte sich von seiner besten, d.h. sonnigen Seite. Es hatte sich darum angeboten, noch etwas in der Umgebung zu unternehmen. Man war ja in der letzten Zeit Wetter-technisch nicht gerade verwöhnt. In meinen Kletterführer war die Rede von einem Kletterpfad mit moderaten Schwierigkeiten. Sprich, eine gute Gelegenheit, mit Bergschuhen das Gehen mit halblangem Seil zu üben. Jetzt galt es herauszufinden, wo dieser Kletterpfad zu finden wäre. Darauf angesprochen zeigte die Hüttenwartin, kurz angebunden, in die Ferne. Ok, so genau wollte ich es auch nicht wissen. Dank dem Föteli in Führer, welches ich glücklicherweise mitgenommen hatte, konnten wir dann ohne Probleme den Einstieg lokalisieren. Kurz noch einen Blick links und rechts um sicher zu sein, dass man nicht doch die falsche Route erwischt. Man will sich ja das (Kletter-) Leben nicht unnötig schwerer machen. Nun ging es mehrere Seillängen hoch über plattigen aber soliden Fels Richtung Glärnischfirn. Das Eis war nun gebrochen und alle waren für die Herausforderungen am nächsten Tag bereits etwas eingestimmt. Am Ausstieg angelangt, querten wir zum Wanderweg hinüber und erkundeten im Abstieg auch schon den ersten Teil der morgigen Route.

Auf der Hütte gab es keinen Handyempfang für einen aktuellen Wetterbericht aber die Prognosen vom Donnerstag sagten für Samstag einen sonnigen Vormittag voraus mit sehr starken Gewittern im Laufe des Nachmittags. Dementsprechend war die Vorfreude gross und alle waren gespannt auf den morgigen Tag. Am Morgen begrüsste uns wider Erwarten ein stark bedeckter Himmel. Ungeachtet dessen, machten wir uns mit den Vrenelisgärtli-Anwärtern auf in Richtung Glärnischfirn. Nach dem Abzweiger Richtung Ruchen waren wir dann alleine unterwegs. Der Zustieg zum Ruchen Grat, wo die Kletterei beginnt, ist im Verhältnis zum Rest der Tour lange und befindet sich praktisch auf Gipfelhöhe. Mit anderen Worten, es blieb dem Wetter noch viel Zeit, sich zu bessern. Ungeachtet dessen begann es dann auch noch zu regnen. Am Einstieg vom Ruchen Grat angelangt, musste entschieden werden. Rundherum alle Berge in dunkle Wolken gehüllt und es regnete weiterhin bzw. wieder. In der luftigen Höhe war wieder Handyempfang vorhanden. App x sagte schönes Wetter in Kürze voraus, bei App y regnete es weiterhin und App z zeigte sogar Blitz&Donner. Schweren Herzens entschied ich, die Uebung abzubrechen und den Rückweg anzutreten. Bei der Hütte und beim weiteren Abstieg ins Tal besserte sich das Wetter deutlich und es wurde ein sonniger Tag. Das Wetter hätte sich also beruhigt und die Tour wäre möglich gewesen. Ich haderte noch einige Tage damit. Mir kam dabei ein Erlebnis wieder in den Sinn, das sich am Anfang meiner Bergsteiger-"Karriere" zugetragen hatte. Ich nahm damals an einer Tourenwoche im Wallis teil mit dem ultimativen Ziel, am letzten Tag den Mont Blanc zu besteigen. Für die Führer unerwartet, schneite es in der Nacht ein paar Zentimeter und der Himmel war am Morgen stark bedeckt. Die Tour zum Mont Blanc wurde abgesagt. Kaum auf dem Weg ins Tal verzogen sich alle Wolken und der Mont Blanc stand im prallen Sonnenlicht da. Ich war bitterlich enttäuscht. Rückwirkend betrachtet waren die Bergführer mit einer ähnlichen Situation konfrontiert. Der altgedienten Bergführer meinte auf der Rückfahrt: Der Mont Blanc stehe auch nächstes Jahr noch dort. Stimmt. Und der Ruchen ebenfalls.

Bericht und Fotos: Harald Zech

27. Juni 2021

Jubiläumsstafette: 7. Etappe

Die Fahrt hinauf nach Kies beim Garichtistausee begann schon abenteuerlich mit dem Postauto ueber einen Kiesweg. Dieser fuehrte wegen einem Erdrutsch ueber den Schwanderberg. Um 9:30 h dann Start auf 1607m bei sonnigem aber nicht allzuheissem Wetter. Vor den Kletterfelsen & dem Wildbeobachtungs des Widersteins sahen wir eine Gemse & kurz darauf einen Maulwurf. Durch herrliche Blumenwiesen ging es von nun an auf dem T4 Alpinwanderweg ueber die Ostseite der Gandstoecke zum Chraemer. Danach ueberschritten wir die Krete in 1.5h zum hoechsten Punkt dem Gandstock mit 2314m. Nach ausgiebiger 360 Grad Sicht auf Toedi & Co. gings den Normalweg runter zum teilweise noch zugefrorenen Berglimattsee zum baden. Zu unserer Ueberraschung lagen dort im Wasser und am Ufer bis zu 10 tiefgefrorene Ringelnattern herum. Den Abschluss gabs dann unten im Berggasthaus Mettmen bei einem Glace. Heimkehr dann um 17.30. Herzlichen Dank dem SAC Bachtel fuer die Spende des Desserts.
 
Bericht und Fotos: Marco Jeuch

 

26. Juni 2021

Jubiläumsstafette: 6. Etappe

Mit Verspätung kamen wir nach einer langen Anreise wegen dem Bahnersatz-Bus  in Schwändi bei Schwanden an und die Tour konnte bei strahlendem Wetter beginnen. Der Tödi begrüsste uns schon von seiner schönsten Seite.
Es ging dann bald einmal nur noch ziemlich steil hinauf, zuerst bei der Guppen-Unterstafel vorbei und ziemlich in der Mitte des Aufstiegs kamen wir zur Guppen-Mittelstafel, wo es den 1. Trinkhalt gab. Leider sahen wir über uns schon den Nebel, auch der Vorderglärnisch und das Vrenelis-Gärtli mit dem Guppengrat versteckten sich darin.
Frisch gestärkt ging es weiter und dank des Nebels war die Temperatur jetzt auch angenehmer. So brauchten wir bis zur Guppen-Oberstafel noch eine gute Stunde. Zwischendurch zeigte sich mal der Vorderglärnisch durch den Nebel so dass man eine Ahnung bekam, wie eindrücklich die Alpenkette über uns ist.
Wir machten einen frühen Mittagshalt bei der Guppen-Obestafel damit wir dann für den Apèro zirka 3 Std. später wieder Appetit hatten. Leider zeigte sich das wunderschöne Glarneralpen-Panorama nicht. Wir bewunderten die hübschen Schweine und die wunderbare Blumenpracht. Es blühte jetzt so ziemlich alles zusammen, Soldanellen, Anemonen, Troll- und Kugelblumen sowie die Alpenrosen nebst vielen anderen.
Wir stiegen zum Guppenseeli ab, welches momentan nur als grosses Schneefeld zu sehen ist. Der Aufstieg zum Fusse des Chilchli und rund um den Leuggelstock bis zum Yenstock war sehr nass, manchmal mussten wir durch richtige Sumpffelder den Weg finden, wobei wir die schönen Sumpfdotterblumen bewundern konnten. Schon bald zeigte sich der Oberblegisee in seiner ganzen Schönheit. Beim Aussichtspunkt auf dem Yenstock dominierte aber leider der Nebel wieder. Wir machten dort eine kurze Rast und lauschten dem schönen Jodel von Annekäthi bevor wir den Abstieg zum Oberblegiesee unter die Füsse nahmen.
Dort blieb noch etwas Zeit für ein Fussbad oder eine Selbstinszenierung vor der Webcam. Nun kam auch etwas Bewegung in den Hochnebel, so dass sich immer wieder mal ein Berg präsentierte. Schlussendlich zeigten sich alle mindestens einmal (Haus- und Ortstock, Glärnisch, Vrenelis Gärtli, Bächistock, Tödi und wie sie alle heissen), einfach nie alle zusammen.
Wie geplant erreichten wir die Alp und Restaurant Bösbächi vor 14 Uhr, wo uns ein hübsches und feines kaltes Plättli als Apèro serviert wurde. Vielen herzlichen Dank dafür an die Sektion Bachtel, welche den Apèro anlässlich des 150 Jahr Jubiläums offerierte.
Für den letzen Abschnitt bis nach Braunwald fanden wir einen schönen Weg, zuerst durch den Wald und dann über die wunderschönen Alpen mit ihrer vollen Blumenpracht und den schönen Kühen und Ziegen. Wir kamen pünktlich in Braunwald an wo uns die Bahn ins Linthal hinunter brauchte, wo wieder die lange Heimreisemit dem Bahnersatzbus begann.
Vielen Dank an Ernst für die wunderschönen Fotos von dieser Tour.

Text: Regula Hausammann
Fotos: Ernst Hämmig

 

30. Mai 2021


Wir trauern um unseren Freund Beat Tinner

 
2. Mai 2021

 

Sonderausstellung im Ortsmuseum Hinwil am 2. Mai eröffnet

  

 

 

Vor 150 Jahren entstand auf Initiative von einigen Zürcher Oberländern die Sektion Bachtel des Schweizer Alpenclubs SAC. Anlässlich dieses Jubiläums fand am Sonntag, 2. Mai im Ortsmuseum Hinwil die Eröffnung der Sonderausstellung „Hoch hinaus“ statt. Während einer kurzen Führung wurden die Besucher vom ehemaligen Hüttenchef Hermann Inglin in die Anfänge der Vereinsgeschichte geführt.   

Der Wettergott war guter Laune, pünktlich zur Eröffnung zeigte sich die Sonne. Dies nutzten zahlreiche Besucher, um am Apéro teilzunehmen, während sie auf die Führung in Kleingruppen warteten.  

Respektable Leistung
Der ehemalige Hüttenchef Hermann Inglin führte die Besucher gruppenweise durch die Ausstellung. Zahlreiche Ausrüstungsgegenstände aus den frühen Jahren der Eroberung der Alpen konnten bestaunt werden. Dem Bergsteiger mit Hanfseil, Wickelgamaschen und Nagelschuhen, sogenannten Tricounischuhen, steht als Pendant die moderne Kletterin gegenüber. Ob die Schneeschuhe, die um 1920 herum benutzt wurden, genügend Halt boten bei den Touren im Schnee? Man kann sich kaum vorstellen, wie die frühen Berggänger der Kälte und der Nässe trotzten. Die Leistungen dieser Abenteurer verdienen grössten Respekt.  

Frauen im Aufstieg
Ein Teil der Ausstellung widmet sich dem steinigen Weg der Frauen im Alpinismus. Zu Beginn der SAC Geschichte waren die Frauen zwar grundsätzlich akzeptiert, wurden aber von den meisten Sektionen nicht als Mitglied vorgeschlagen. 44 Jahre später wurden sie explizit ausgeschlossen, was die Gründung eines eigenen Frauen Alpenclubs zur Folge hatte. Erst 1979 fusionierten die beiden Schweizer Alpenclubs. Heute sind rund ein Drittel aller SAC Mitglieder Frauen, bei den Neumitgliedern sind es bereits 40%.

Hüttengeschichten
In der Hüttenecke kamen nostalgische Gefühle bei den Besuchern hoch: Früher gab jede Tourengruppe dem Hüttenwart eine Beutelsuppe ab, die dieser zusammen mit allen anderen erhaltenen Suppen in einen Topf warf. Zu essen gab es dann ein Potpurri aus verschiedenen Geschmacksrichtungen. Glücklich war, wer noch eine Wurst beisteuern konnte.
Lustig sind auch die Geschichten zum Schmunzeln, wie zum Beispiel über den Hüttenmuli Hans, den treuen, aber manchmal etwas eigensinnigen Lastenträger. Hatte er den Eigensinn bei den Bachtelianern selber abgeschaut, die sich lange Zeit gegen das Hütten-Alkoholverbot des Zentralverbandes wehrten und diesem nach der letzten Mahnung trotzig eine Einladung mit Festkarte zustellten?  

Die Sonderausstellung läuft zwei Jahre. Am nächsten offenen Sonntag, 6. Juni führt Hermann Inglin um 15 Uhr durch die Ausstellung. Je nach aktuellem Schutzkonzept kann es sein, dass mehrere kürzere Führungen in kleinen Gruppen stattfinden. Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Rita Dahinden

 

30. April 2021
 

Hoch hinaus
Sonderausstellung im Ortsmuseum Hinwil

  

 

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums hat die Sektion Bachtel des Schweizer Alpen-Clubs eine zweijährige Sonderausstellung im Ortsmuseum Hinwil gestaltet, die vielseitige Einblicke in die Geschichte des Alpinismus vermittelt. Im Glarnerland wurde die sektionseigene Claridenhütte gebaut, über die der ehemalige Hüttenchef Hermann Inglin einiges zu erzählen weiss. In der Ausstellung wird auch die Geschichte der Frauen dokumentiert, die es zu Beginn nicht ganz einfach hatten in dieser männerdominierten Welt. Bestaunen lassen sich ebenso Ausrüstungsgegenstände von früher, als die Bergpioniere noch mit Nagelschuhen und Hanfseil unterwegs waren.

Das Museum ist jeden 1. Sonntag im Monat geöffnet. 14 bis 17 Uhr (mit Gastrobetrieb 12 bis 17 Uhr)

Ortsmuseum Hinwil, Oberdorfstr. 11, Hinwil,

Weitere Information zur Ausstellung und Programm findest du hier:
Sonderausstellung 150 Jahre SAC Bachtel
www.ortsmuseum.ch

 

29. April 2021
 

Verschiebung des Jubiläumsfestes 150 Jahre SAC Bachtel  

 

Liebe Bachtelianerinnen, liebe Bachtelianer

Leider kommt es nicht immer so, wie man sich das wünscht.

Aufgrund der aktuellen Lage besteht grosse Planungsunsicherheit, was die Durchführung eines grossen Festes, wie wir dies vorgesehen haben, anbelangt. Wir möchten kein Fest mit Schutzkonzept, Maskenpflicht und vorgeschriebenen Plätzen an 4er Tischen. Wir möchten nicht, dass nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete am Anlass teilnehmen dürfen.

Wir wünschen uns einen geselligen, unterhaltsamen Abend im Kreise unserer Freunde. Wir möchten den Austausch pflegen und entspannt ein unbeschwertes Fest ohne Einschränkungen geniessen können.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dies bereits im September möglich sein wird, ist eher klein. Die Planungsunsicherheit ist nervenaufreibend für das OK. Daher müssen wir euch zu unserem grossen Bedauern mitteilen, dass der Vorstand an seiner Sitzung vom 13. April 2021 beschlossen hat, den für den 18. September 2021 geplanten Festanlass auf das nächste Jahr zu verschieben.

An der nächsten Vorstandssitzung wird der Vorstand ein provisorisches Datum für 2022 festlegen und dies auf der Homepage und im Bachtelianer publizieren. Wir hoffen auf euer Verständnis und freuen uns auf ein unbeschwertes, schönes Fest im nächsten Jahr.

Vorstand und OK Jubiläum

 

 

 1. April 2021
 

 

Jubiläumsstafette: 5. Etappe

Die 5. Etappe unserer Jubiläumsstafette erforderte eine Umplanung - nicht infolge Wetter oder Lawinengefahr. Die Zufahrtsstrasse zur Seilbahn Kies - Mettmen wurde verschüttet und ist nicht passierbar. Erste Informationen deuten daraufhin, dass die Strasse bis Oktober 2021 nicht befahrbar sein wird (für den ÖV wird es aber voraussichtlich eine Zufahrtsvariante zur Seilbahn geben). Deshalb planten wir den Zustieg zur Leglerhütte vom Skigbiet Elm aus. Der Wetterbericht versprach im Laufe des Tages Aufhellungen und gutes Wetter, weshalb wir erst auf den Mittag anreisten. Bei der Talstation der Bergbahnen Elm erwartete uns die nächste Herausforderung. Entgegen den Informationen von Tourenportalen, Skitourenkarten und gedruckten Führern wollte man uns an der Kasse kein Seilbahnbillet verkaufen - Schneeschuhgänger würden nicht nach oben transportiert, das Tourenbillet sei Ski- und Snowboardfahrern vorbehalten. Nach langer Diskussion mit dem Rettungschef der Sportbahnen und mehreren Telefonaten (u.a. mit der Hüttenwartin der Leglerhütte, die extra für uns auf der Hütte war) und absolut ausnahmsweise wurden wir trotzdem transportiert. Leider stimmten dann die Wetterprognose überhaupt nicht - die angekündigten Aufhellungen stellte sich nie ein. Der Hüttenzustieg musste entsprechend im dichten Nebel erfolgen. Dank GPS und mit viel Slalomlaufen erreichten wir die Leglerhütte. Dort stellte sich dann heraus, dass wir tatsächlich die einzigen Gäste waren. So konnten wir uns nach Belieben ausbreiten, die Hütte geniessen und uns verwöhnen lassen von der Hüttenwartin (herzlichen Dank für die tolle Bewartung!).

Am Sonntag war uns Petrus dann zum Glück besser gesinnt. Wie angekündigt, war das Wetter wunderschön, am Morgen noch kühl und etwas windig auf dem Gipfel. Da wir als erste von der Hütte zum Chärpf aufstiegen, mussten wir uns auch diesen Anstieg nochmals verdienen, im steilsten Stück war sogar schaufeln angesagt um eine sichere Spur zu erhalten. Umso zufriedener waren wir alle an der Sonne auf dem Gipfel. Im Abstieg dürften wir dann schon richtig frühlingshafte Temperaturen geniessen und wurden nach dem letzten Fussmarsch auf der Strasse zurück zur Talstation mit Glacés, Kaffee und kühlen Getränken belohnt.

 

Text: Lorenz Biberstein

Fotos: Lorenz Biberstein, Oliver Ludwig & Gabriela Niedermann

8. März 2021
 

Jubiläumsstafette: 3. und 4. Etappe

Leider musste die 3. Etappe unserer Jubiläumstafette mit dem Ziel Näbelchäppler infolge schlechten Wetters abgesagt werden. Dafür zeigt sich am nächsten Tag bei der 4. Etappe das Wetter von seiner schönen Seite. Das Routenziel "Schneebar" beim Lufthüttli oberhalb des Wägitalersees fiel Corona zum Opfer. So landen wir auf der 4. Etappe der Jubiläumsstafette im Toggenburg. Gemütlich geht es mit der Seilbahn hinauf und dann erfolgt der Leitertest. Trotz den immensen technischen Fortschritten in den letzten 150 Jahren gibt es einige Startprobleme. Die Zugsverbindung einer Teilnehmerin stimmte nicht ganz, so warten wir in der Sonne bis alle da sind. Beim Einschalten der LVS bleibt eines stumm, zum Glück sind Ersatzbatterien vorhanden. Da nur zwei Stück statt deren drei, heisst es kräfig kombinieren, bis das Gerät endlich einsatzbereit ist. Beim nächsten Teilnehmer passt noch vor dem ersten Schritt der Skischuh plötzlich nicht mehr auf die Bindung. Umschrauben ist angesagt, dann noch die "Stögel" weg und endlich: es geht los! Der Rest der Tour verläuft reibungslos. In herrlichster Winterlandschaft steigen wir zum Frümseltäli hoch, erfreuen uns an den 150 Jahre SAC Bachtel Lunchsäckli, beobachten Gämse und Adler, bevor wir wieder Richtung Ausgangspunkt umkehren. Natürlich gehört das Einkehren, bzw. der Take-Away in der Sellamatt noch dazu, Geselligkeit war schon immer ein Teil des SAC. Es geht talwärts, vis-a-vis die grünen Hänge, kurven wir nach Alt St. Johann in den Frühling hinein.

 

Fotos und Text: Franziska Fritschi


 

25. Februar 2021

 

Coronavirus: Erste Lockerungen der Massnahmen

Der Bundesrat hat erste Lockerungen der nationalen Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Ab dem 1. März sind bei sportlichen Aktivitäten im Freien neu maximal 15 Personen erlaubt. Sektionstouren können somit wieder mit mehr Teilnehmern durchgeführt werden.

Beachtet auf euren Touren bitte weiterhin die geltenden Schutzkonzepte.

Weiter Informationen findest du hier:

- SAC-Corona-Seite

- Schutzkonzept Bergsport

Vorstand SAC Bachtel


 

19. Februar 2021

 

149. Sektionsversammlung vom Freitag 19. März 2021 wird schriftlich durchgeführt

Die im März 2020 geplante 148. Sektionsversammlung wurde infolge der Covid-Pandemie abgesagt. Wie im Bachtelianer Nr.3/2020 kommuniziert, hat sich der Vorstand an der Sitzung vom 16. Juni 2020 entschieden, die abgesagte SV 2020 mit der SV 2021 zusammen zu legen.

Aufgrund der aktuellen Verordnungen des Bundesrats können wir die kommende 149. Sektionsversammlung vom 19. März 2021 nicht wie gewohnt durchführen. Deswegen hat der Sektionsvorstand an seiner Sitzung vom 26. Januar 2021 beschlossen, die zusammengelegte Präsenz-SV durch eine briefliche Abstimmung zu ersetzen, wie sie in der Covid-19-Verordnung 3 vorgesehen ist (Art. 27).

Alle Informationen zur Sektionsversammlung 2021 und alle nötigen Unterlagen wie Jahresberichte, Betriebsrechnungen, Bilanz, Revisionsberichte und Anträge sowie die Unterlagen der Sektionsversammlung 2020 stehen unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung.

- Unterlagen zur Sektionsversammlung

Vorstand SAC Bachtel


 

11. Januar 2020
 

Jubiläumsstafette: 2. Etappe

Auf der 2. Etappe der 150-Jahr-Jubiläumsstafette hat eine Schneeschuh-Gruppe den "Stab" von Euthal am Sihlsee zum Wägitalersee getragen. Bei schönem Wetter folgte die Route zuerst schattig und wunderbar winterlich dem Bärlauibach, wo sich schöne Eisformationen gebildet haben. Ab dem Chrummflüeli wurde es steiler und beim Trittli erreichte die Gruppe die wärmende Sonne. Via Wildegg gings auf den Chli Aubrig. Dort warteten eine tolle Aussicht, eine "erfrischende" Bise und viele Wintersportler. Nach kurzem Halt gings weiter zum Nüssen. Ein windgeschützter Platz mit viel Sonne, Ruhe und schöner Sicht auf die herrliche Landschaft erlaubte eine ausgedehnte Mittagsrast mit Apéro und Übergabe des Jubiläums-Stoffsacks. Bei der "Abfahrt" vom Nüssen fanden sich sogar einige schön pulvrige Stellen. Der Weiterweg über Eggstofel und Rohr offenbarte immer weitere Wägitalergipfel. Entlang dem eisigen Schlierenbach und mit schöner Sicht über den Stausee wurde das Ziel Innerthal/Staumauer erreicht. Einziger Wermutstropfen auf der fröhlichen Jubiläumsetappe: Wegen Corona konnten nur 5 Bachtelianer diese Tour unternehmen.

 

Fotos und Text: Hermann Schümperlin


6. Januar 2020

 

Start der Jubiläumstouren: 1. Etappe

Unsere Seniorengruppe hat die 1. Etappe unserer Jubiläumsstafette unter der Leitung von Albert Spitzli und Paul Helbling erfolgreich gestartet. Infolge Schneemangel musste die vorgesehene Tour auf das Stöcklichrüz abgeändert werden. Die Anreise erfolgte mit dem ÖV nach Hemberg. Nach einem ersten Aufstige in Richtung Wald erfolgte die Abfahrt auf der ehemaligen Skipiste zur Mistelegg. Den ganzen Tag begleitete der Nebel die Tourengruppe, so auch auf dem folgenden Aufstieg zur Gössigenhöchi. In den tieferen Lagen und an windexponierten Stellen lag wenig Schnee. Trotzdem war dank geschickter Routenwahl eine Abfahrt bis zum westlichen Dorfeingang von Ennetbühl möglich. 
Aufgrund der Coronamassnahmen sind die Restaurants geschlossen, weshalb der geplante Aépero enfallen musste. Dafür durfte jeder Teilnehmer einen Proviantsack mit unserem Jubiläumslogo in Empfang nehmen. Wir hoffen auf weitere schöne Jubiläumstouren. 

 

Fotos: Paul Helbling

 


18. Dezember 2020

 

Coronavirus: Massnahmen  

Der Bundesrat hat weitere Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Die Massnahmen gelten ab dem 12. Dezember 2020 und sind bis zum 28. Februar 2021 befristet. Sportaktiviäten sind nur noch in Gruppen von maximal 5 Personen erlaubt. Damit sind Sektionstouren mit maximal 4 Teilnehmern noch möglich und erlaubt. 

Damit Bergsport als Breitensport in SAC-Sektionen und in SAC-Kursen betrieben werden kann, muss das Schutzkonzept Bergsport von Leitern und Bersportlern eingehalten werden. Der Vorstand SAC Bachtel zählt bei der Umsetzung auf die Solidarität und Selbstverantwortung aller Beteiligten.

Weiter Informationen findest du hier:

- SAC-Corona-Seite

- Schutzkonzept Bergsport

Vorstand SAC Bachtel

 


15. Dezember 2020

 

Grussbotschaft zum Jahreswechsel 2020/21
 

Geschätzte Mitglieder, liebe Bachtelianer

Nach dem Ende des Lockdowns im Mai konnten wir unser Jahresprogramm 2020 mehrheitlich wie geplant durchführen. Nun hat uns im November die zweite Welle eingeholt. Alle grösseren Anlässe zum Jahresende mussten wir absagen: Chlaushöck mit Chlausathlon, Marsch in die Nacht, Bachtel Reunion, sowie von der Seniorengruppe der beliebte Bachtelhock mit Samichlaus und die Jahresschlusswanderung. Damit fielen auch die persönlichen Wünsche für die Weihnachts- und Neujahrstage grösstenteils ins „Virus-Wasser“.

In den kommenden Wochen werden (auch) unsere Sektionsaktivitäten stark eingeschränkt sein. Wir bleiben dennoch zuversichtlich und wünschen euch – wenn es die Lage erlaubt – erfüllende Ausflüge im schon reichlich vorhandenen Schnee. Ganz fest freuen wir uns auf die Zeit nach Corona und auf möglichst zahlreiche faszinierende Touren in unserer herrlichen Bergwelt.

Allen, die sich mit ihrem persönlichen Beitrag auch in diesem bewegten Jahr für unsere Sektion eingesetzt haben, danken wir herzlich. Wir wünschen euch allen frohe Festtage und ein glückliches und vor allem auch gesundes neues (Jubiläums-)Jahr 2021!

SAC Sektion Bachtel, Mitte Dezember 2020

Markus Pfander, für den Vorstand
Stefan Elsener, für das Leiterteam der Seniorengruppe
Franziska Fritschi, Anja Müller, Simon Frei, für die JO
Margrit Müller, für die Frauengruppe